Wie man einen guten Job findet

Die Suche nach einem neuen Job oder nach der ersten Festanstellung nach der Beendigung des Studiums ist wie der Start in ein neues Leben. Es kann unglaublich spannend, aber gleichzeitig auch nervenaufreibend und verunsichernd sein. Man hat gewisse Vorstellungen und Erwartungen, sei es bezüglich Aufgabengebieten und Verantwortungsbereichen, aber auch bezüglich des Gehalts und der Arbeitszeiten. So beginnt man seine Suche nach passenden Jobs, doch sogar ganz am Anfang setzt bei vielen schon Verzweiflung ein, denn den ultimativen Job scheint es wohl doch nicht zu geben.

Mit den folgenden Tipps wird die Suche nach dem richtigen Job nicht zur Qual und gibt Hoffnung, dass der passende Job für jedermann doch irgendwo da draußen ist – man muss nur wissen, wie man die Suche richtig angeht.

Vorbereitung ist die halbe Miete

Bevor man sich direkt ins Internet und auf unzählige Jobinserate stürzt, sollte man sich gut vorbereiten. Das bedeutet, sich erst mal auf sich selbst zu fokussieren und sich darüber klar zu werden, wohin es mit dem neuen Job gehen soll. Man kann damit beginnen eine Liste mit Aufgaben zu erstellen, die man in seinem vorherigen Job mit Begeisterung gemacht hat und welche neuen Herausforderungen man sich in seinem neuen Job wünschen würde. Es hilft außerdem, selbstreflektierend über vorherige Jobs nachzudenken, welche Probleme es gab und welche Gründe ultimativ zu dem Jobwechsel geführt haben. Dabei ist es wichtig, realistisch zu bleiben und seine Arbeitserfahrung richtig einzuschätzen. Außerdem spielt natürlich auch die wirtschaftliche Lage eine Rolle dabei, wie schnell man den ultimativen (und hoffentlich gut bezahlten) Job findet.

Ein weiterer Schritt in der Vorbereitungsphase ist das Überarbeiten des Lebenslaufs. Die Art und Weise, wie man einen Lebenslauf schreibt, hat sich über die letzten Jahre stark verändert und es reicht nicht mehr einfach seine Ausbildung und ehemaligen Arbeitgeber aufzulisten. Arbeitgeber erwarten sich visuell ansprechende Lebensläufe mit kreativem Layout. Ein herausstechender Lebenslauf zeugt von Kreativität und Engagement und ist der erste Eindruck, den man bei einem zukünftigen Arbeitgeber hinterlässt.

Die Suche kann beginnen

Die ersten Vorbereitungen sind getroffen, jetzt geht es an die eigentliche Suche. In der heutigen Zeit hat man eine unglaubliche Fülle an Ressourcen, die man effektiv für seine Jobsuche einsetzen kann. Dabei bietet das Internet ungeahnte Möglichkeiten, die man allerdings zu nutzen wissen muss. Die vielen Jobportale können schnell verwirrend sein, denn man weiß oft nicht, wo der Job ursprünglich gepostet wurde und ob die angebotenen Jobs noch aktuell sind.

Seiten wie Jooble.com sind dabei besonders hilfreich, da hier Stellenangebote von über 100 Jobportalen aus Österreich in einem zusammengefasst werden und somit die Suche um einiges erleichtert wird. Jooble ist das führende Portal für Arbeitsvermittlung in Österreich und hat gegenüber Google den Vorteil, dass Suchen nicht gespeichert werden, was eine uneingeschränkte, unvoreingenommene Suche garantiert. Sucht man zum Beispiel „Fahrer Jobs Wien“, schlägt Jooble nur Jobs vor, die zu 100 % zu dem Gesuchten passen.

Um während der Suche den Überblick zu behalten, ist es ratsam sich alle interessanten Inserate zu speichern und sich Notizen zu den einzelnen Jobs zu machen. Wichtige Informationen sind unter anderem, welche Unterlagen man einreichen soll oder wann die Bewerbungsfrist zu Ende ist.

Einen guten Job erkennen

Nach der intensiven Suche hat man nun einige passende Stellen gefunden und es geht erst richtig los. Welcher Job ist denn nun wirklich der ideale und welche Firma passt am besten zu einem? Auch vor dem Abschicken der Bewerbungsunterlagen sollte man noch einmal Zeit zum Recherchieren aufwenden. Das Internet bietet jede Menge Möglichkeiten, Informationen über Unternehmen zusammenzutragen. Mithilfe dieser Infos kann man sein Anschreiben an die Herausforderungen und Werte jeder Firma, bei der man sich bewerben möchte anpassen, um Interesse und Know-how zu signalisieren. Die Plattform LinkedIn bietet außerdem die unglaubliche Möglichkeit mehr über die Personalabteilung und seinen Interviewpartner herausfinden.

Hat man das Gefühl, das Jobinserat lässt Fragen offen, sollte man sich nicht scheuen das Unternehmen vorab am besten telefonisch zu kontaktieren, um dann die bestmögliche Bewerbung abzuschicken. Das HR Department wird gerne Unklarheiten aufklären und so kann man schon einen positiven Eindruck hinterlassen.

Seinen Wert & Fähigkeiten kennen

Die Beschreibung des Jobs im Inserat klingt einfach perfekt, doch man ist sich unsicher nach mehr Gehalt oder geregelten Arbeitszeiten zu fragen. In der letzten Phase auf dem Weg zu einem neuen Job, sollte man sich noch mal an seine Qualitäten erinnern. Ein erfolgreiches Arbeitsverhältnis baut auf gegenseitigem Respekt auf. Das beginnt bei einem fairen Gehalt, dem Einhalten von Abmachungen und Ruhezeiten. Auch wenn man einen Job unbedingt möchte, sollte man sich nicht unter seinem Wert verkaufen und auf absurde Deals eingehen. Dies würde auf Dauer nur unglücklich machen und zu einem weiteren Jobwechsel führen.

In 4 Schritten zum Traumjob

Den Traumjob zu finden, der erfüllend ist und gleichzeitig genug Geld einbringt, ist für viele ein Lebensziel. Das Erreichen dieser Erfüllung fühlt sich am Anfang einer jeden Jobsuche meilenweit entfernt an, dabei ist das Erreichen dieses Ideals nicht so weit weg, wie man vielleicht glauben mag. Mit klaren Zielen vor Augen und der richtigen Vorbereitung findet jeder den passenden Job. Wir haben die vier essentiellen Schritte noch mal zusammengefasst:

  1. Ziele und Erwartungen für den neuen Job definieren und selbstreflektierend auf vorherige Jobs blicken.
  2. Strukturierte Suche und effiziente Nutzung aller verfügbaren Ressourcen.
  3. Mit Informationen und Know-how über den zukünftigen Arbeitgeber einen Vorteil verschaffen.
  4. Jobangebote vergleichen, seinen Wert & Qualitäten richtig einschätzen und dafür einstehen.

Mit diesen Tipps steht dem Suchen und Finden des passenden Jobs nichts mehr im Weg. Wir drücken die Daumen!

Bildquelle: Eluj @ Pixabay