Guthabenverzinsung bei Kreditkarten: Darauf sollte man achten

Wer sich für eine Kreditkarte entscheidet, der kann bargeldlos in diversen Geschäften bezahlen, seine Einkäufe in Online-Shops begleichen oder die Karte auch während des Urlaubs verwenden, sodass weniger Bargeld mitgeführt werden muss. Auch wenn es jetzt vorwiegend um das Geldausgeben geht, so kann man aber mit einer Kreditkarte auch Geld sparen.

Das funktioniert nicht nur mit der Prepaid-Karte, die erst dann verwendet werden kann, wenn man Geld auf das Konto lädt, sondern auch mit einer gewöhnlichen Kreditkarte mit einem Verfügungsrahmen. Am Ende geht es nämlich nicht um die Art der Kreditkarte, sondern um das Angebot, das von Seiten des Kreditkartenausgebers zur Verfügung gestellt wird.

Es gibt nicht nur einen Sollzinssatz

Zinsen und die Kreditkarte – in der Regel denkt man hier nicht an eine Verzinsung des Guthabens. Vorwiegend befasst man sich mit den Zinssätzen, die es im Zuge einer Teilrückzahlung zu beachten gibt – das sind die sogenannten Sollzinsen. Doch nicht bei jeder Kreditkarte fallen derartige Sollzinsen an. Selbst dann, wenn von Seiten des Kreditkartenanbieters ein Zeitraum von etwa vier Wochen zur Verfügung gestellt wird, bis die angefallene Summe getilgt werden kann, müssen keine Zinsen anfallen. Doch es gibt nicht nur Sollzinsen, sondern es gibt auch einen Guthabenzinssatz. Wer nämlich auf seinem Kreditkartenkonto ein Guthaben hat, der kann dafür Zinsen bekommen. Das heißt, die Kreditkarte wird plötzlich zu einem Tagesgeldkonto.

Kreditkarte oder Tagesgeldkonto – gibt es überhaupt einen Unterschied?

In der Regel fallen bei einem Tagesgeldkonto keine Kontoführungsgebühren an. Entscheidet man sich für eine Kreditkarte, so ist diese aber nur in den seltensten Fällen, sofern es eine Guthabenverzinsung gibt, kostenlos – das heißt, der Kreditkarteninhaber muss zumindest eine Jahresgebühr bezahlen. Aufgrund der Tatsache, dass es unterschiedliche Angebote gibt, sollte man im Vorfeld einen Kreditkartenvergleich auf kreditkartekostenlos.de durchführen. Nur dann, wenn man weiß, wie die unterschiedlichen Gebührenmodelle aussehen, kann man am Ende auch sicher sein, das für sich beste Angebot gefunden zu haben. Kreditkarten mit einer Guthabenverzinsung werden zudem oft gerne mit einem Girokonto angeboten. In diesem Fall ist es auch ratsam, wenn man sich mit den unterschiedlichen Konditionen der verschiedenen Girokonten befasst – das heißt, zum Kreditkartenvergleich sollte auch ein Girokontenvergleich durchgeführt werden.

Girokonto hilft keinesfalls beim Vermögensaufbau

Wer glaubt, es genügt, wenn man sein Geld am Girokonto liegen lässt, der irrt. Vor allem dann, wenn man einen Vermögensaufbau plant, sollte man sein Erspartes nicht am Girokonto liegen lassen, sondern sich für ein Produkt mit einem besseren Zinssatz entscheiden. Auch wenn Tagesgeld- wie Festgeldkonten heutzutage ebenfalls nicht mit hohen Zinsen punkten können, so sind diese dennoch attraktiver als jene Zinssätze, mit denen die Girokonten ausgestattet werden.

Eine Kreditkarte ist keine Sparform

Wer etwas Geld sparen will, der sollte jetzt keine Kreditkarte auf seinen Namen bestellen. Auch wenn es heutzutage ein paar Kreditkarten gibt, die mit einer Guthabenverzinsung ausgestattet sind und der Zinssatz attraktiver als jener ist, den es für das Girokonto gibt, so ist es dennoch ratsam, wenn man sein Geld auf einem Tages- oder auch Festgeldkonto lagert. Tipp: Auch wenn Tages- wie Festgeldkonten kostenlos sind, lohnt sich dennoch ein Vergleich, weil es unterschiedlich hohe Zinssätze gibt, die mitunter von der Sparsumme (Tagesgeld oder Festgeld) und/oder auch von der Laufzeit (Festgeld) abhängig sind.

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