CFD – Schlüsselkonzepte verstehen

CDF ist die Abkürzung für Contracts for Difference, also Differenzgeschäfte. Wer mit CFDs handeln möchte, muss sowohl die Chance als auch die Risiken kennen. Beliebt wurde diese Anlageform, seit in England die Stempelsteuer eingeführt wurde. Diese Steuer konnte mit dem Verkauf von Aktien umgangen werden.

CFD-Handel ist außerbörslich

geralt / PixabayNormale Aktien werden auf dem Markt gehandelt. Anders ist es beim CFD Handel, denn dieser findet außerhalb der Börsen statt. Ansprechpartner beim Kauf und Verkauf ist ein CFD Broker wie beispielsweise CMC Markets. Dieser ist auch derjenige, der auch die Konditionen und die Möglichkeiten zum Handeln anbietet. Möchte man in den CFD Handel einsteigen, muss der richtige Broker gefunden werden. Es muss geprüft werden, welcher Market Maker für die Abwicklung zuständig ist. Zusätzlich zu den Aktien wird es den Anlegern auch ermöglicht, auf Zinsen, Rohstoffe oder Edelmetalle zu handeln. Risikobereite Anleger handeln mit Rohstoffen, wie etwa Öl oder auch Orangensaft.

CFD – was ist das?

CFDs sind Derivate, das bedeutet, dass der Kurs vom Basiswert eines Index oder einer Aktie abhängig ist. Anders als beim Aktienhandel wird dadurch keine Unternehmensbeteiligung erworben. An Hauptversammlungen darf somit nicht teilgenommen werden, da der Anleger keinen realen Vermögensgegenstand erwirbt. Die Trader sind nur Inhaber der Forderung gegenüber einen CFD Broker. Nur bei der Ausschüttung der Dividende gelten sowohl für Aktionäre als auch für CFD Trader die gleichen Voraussetzungen. Wer auf einen steigenden Kurs einer bestimmten Aktie setzt, bekommt am Ex Dividende-Tag, kurz exD genannt, 85% der Dividende. Hat der Anleger an diesem exD nur einen sogenannten Short-CFD, muss die Dividende beglichen werden.

So funktioniert der CFD Handel

Jeder Anleger kann auf Kursbewegungen setzen. Das können Aktien genauso sein, wie Rohstoffe oder Währungen. Man unterscheidet zwischen Long-CFD und Short-CFD. Long-CFD bedeutet, dass auf einen steigenden Kurs gesetzt wird, im Gegensatz dazu steht Short-CFD, hier wird auf einen fallenden Kurs gesetzt. Vorteil gegenüber einem normalen Wertpapierhandel ist, dass nur geringes Kapital eingesetzt wird. Der Anleger kann somit von den vollen Kursbewegungen profitieren. Der Handel wird über einen CFD-Broker abgeschlossen. Bevor man sich für einen Broker entscheidet, kann man diese vergleichen. Nicht jeder bietet die gleichen Konditionen an. Dabei sollten Punkte, wie Transaktionsgebühr, Mindesteinzahlung und Haltekosten verglichen werden. Nicht zuletzt ist auch die Auswahl der CFD Basiswerte wichtig. Wer auf Öl setzen möchte, muss sich einen Broker auswählen, der das anbietet.

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